Kunstaussstellung
Andrea Nidiaci
Impressionen aus der Toskana
7. November 1999 - 15. Januar 2000
Farben, die sich auflösen, die entschwinden - und zwar in fließende, formalbewegte Strukturen. Eine Natur, die sich verändert: Sie erscheint, um zu verschwinden, sie verschwindet, um wieder zu erscheinen. Das ist die Welt der Malerei von Andrea Nidiaci, die sich vor unseren Augen in dieser Ausstellung entfaltet.
Andrea Nidiaci malt nicht was er sieht, er schaut vielmehr, beobachtet, verarbeitet, erinnert. Er rekonstruiert Ort und Szenen, verinnerlicht sie, macht aus ihnen geistige "Augen", die später auf dem Papier oder Leinen Gestalt annehmen. Was wir finden ist nicht einfacher Naturalismus, sondern eine verinnerlichte Version, die zum Licht auftaucht aus der Tiefe des Gedächtnisses. Diese Gemälde zu betrachten ist wie eine Reise in das Gedächtnis des Malers zu
unternehmen.
Prof. William Melczer
Andrea Nidiaci - San Gimignano (60x80)
Mit Impressionen aus der Toskana
Eine aufmerksame und liebevolle Betrachtung der Wirklichkeit, besonders der Landschaften mit hohem Horizont, die in einem vollen und warmen Licht, welches die Farben hervorhebt, versunken sind. Es lebt in mir die Erinnerung seiner starkgrünen Wiesen, wo das Rote des Mohns auflodert und fließt auf vielleicht nicht undenkliche Weise eines bekannten Gemäldes von Monet, ohne jedoch dem großen französischen Meister gegenüber etwas schuldig zu sein.
Fortunato Bellonzi
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